29. Oktober 2008 – Der unter Ensembleschutz stehende markante „Turm“ des Kempinski Hotel Bristol am Berliner Kurfürstendamm wird generalsaniert. Rund
5,5 Millionen Euro investiert die Betreibergesellschaft „Nordinvest“ der weltbekannten Immobilie in den Umbau des elfgeschossigen Gebäudetrakts. Die Arbeiten am Stammhaus der Kempinski Gruppe sollen bereits am 1. November beginnen und bis Ende Februar abgeschlossen sein.
Bei der bevorstehenden Generalsanierung werden alle im Gebäude befindlichen Zimmer und Suiten sowie sämtliche Bäder und Korridore vollständig entkernt, mit neuen Schall- und Wärmeschutzverglasungen sowie Elektro- und Sanitärinstallationen versehen und neu designt. Im zehnten und elften Stock des Gebäudes werden dabei zwei exklusive Deluxe-Suiten mit jeweils rund 200 Quadratmetern entstehen. Sie können zu einer 514 Quadratmeter großen, sich über zwei Stockwerke erstreckenden Präsidenten-Suite zusammengelegt werden. Dieses neue Suiten-Flaggschiff des Kempinski Hotel Bristol Berlin wird vom renommierten Interior Designer Peter Rudolf mit handverlesenem Mobiliar im exklusiven Art-Déco-Stil ausgestattet und über insgesamt sechs Schlaf- und Badezimmer, zwei Living-Rooms, eine Küche und einen Board-Meeting-Room verfügen. Die übrigen 64 Zimmer des Turms werden in einem edlen Mix aus klassisch elegantem Interieur und zeitgemäßem Design mit raffinierten technischen Details und großzügigen Natursteinbädern gestaltet.
Die Sanierung des markanten „Turms“ ist die konsequente Fortsetzung eines umfassenden Sanierungskonzepts für das Berliner Traditionshaus. So wurde bereits innerhalb der letzten zwei Jahre für rund 2,5 Millionen Euro das inzwischen äußerst erfolgreiche Restaurant „Reinhard’s im Kempinski“ mit fantastischer Terrasse und klassischer Berliner Kaffeehaus-Tradition eröffnet. Kurz darauf folgte dann für circa 1,5 Millionen Euro die Komplettsanierung und Neugestaltung der separaten Konferenzetage „Bel Etage“ im ersten Stock mit ihren vier Veranstaltungsräumen und dem legendären Schlosssaal.
Ebenfalls neu renoviert wurde der bekannte Gartensaal im Erdgeschoss mit seinem lichtdurchfluteten Wintergarten. Noch im November dieses Jahres sollen das Foyer und die von den Berlinern als „schönstes Wohnzimmer Berlins“ gerühmte „Gobelin Halle“ behutsam renoviert und mit neuem Mobiliar ausgestattet werden.
Das bekannte Kempinski Hotel Bristol Berlin gilt als Stammhaus und Namensgeberin der Kempinski Hotelgruppe und ist eine echte Berliner Institution. Das legendäre 5-Sterne-Haus wurde 1952 als erstes Luxushotel West-Berlins eröffnet und entwickelte sich schnell zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen und politischen Lebens. 1958 wurde das Haus um den langen Mittelbau und 1968 um den als „Turm“ bekannten elfgeschossigen Anbau erweitert.
Kempinski Hotel Bristol - Oktober 2008
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